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Jungfrau,...aber morgen ist das schon ein alter Eintrag

Ja, tatsächlich..mit diesen ersten Worten ist mein jungfläuliches Dasein als Blogjungfrau vorbei.

Schön war die Zeit..oder? Ach, eigentlich nicht viel anders. Und gedacht, dass ich wirklich mal nen Blog schreiben würde, hätte ich auch nicht. Aber mit jedem Tag wird man älter und ... ja, was eigentlich noch? Im meinem Fall würde ich sagen..beklopter! Ganz ehrlich. Wenn man auch nur halbwegs mit seinen Mitmenschen außkommen will...muss man sich eben anpassen. Und da die meisten seit ihrem dritten Lebensjahr einen an der Waffel haben..und sich das von Jahr zu Jahr zuverschlimmern scheint, passt man sich mit jedem weiterem Lebensjahr immer mehr an.

Also, selbst wenn man mal normal war..ist man es spätestens nach beendigung des Abitur oder des Haupschulabschlusses, was eben gerade passt, definitiv nicht mehr.

Wart mal, dann bin ich ja schon seit gut fünf Jahren Klink reif.!!

Also dann, ab ins Bett und die tägliche Ration an Medikameten nicht vergessen. Sonst kommt der böse Mann, in Form eines Glücksbärchens, und singt dir ein Schlaflied. Aus dem du nie mehr auf wachst.

Nächtle!

...nur noch ne Randnotize: Die deutsche Rechtschreibung ist mein persönlicher Feind!

20.8.08 22:31, kommentieren

Am zweiten Tag erschuf Gott den Himmel

Bin ich gläubig..? Wohl eher nicht. Aber ich kann es verstehen, wenn Menschen an so etwas wie Gott glauben. Vielen hilft es, wenn sie an etwas glauben können. Und ihnen dass das Gefühl gibt, es könnte etwas bewirken.

Und manschmal erwischt man sich dann doch dabei, wie man die Hände kreuzt und ein Stossgebet gen Himmel schickt.

Wenn man einen herzzerreißenden Film sieht und inständig hofft das sich doch noch alles zum Guten wendet.

Wenn ein lieb gewonnener Mensch erkrankt.

Oder man auf gute Ergebnisse in einer Prüfung hofft.

Es gibt so viele Momente in denen wir innerlich ein kleines Gebet, eine Bitte, unausgesprochen lassen. Etwas was nur wir wissen...und vielleicht der Mann im Mond, oder Gott oder wer auch immer.

Aber deshalb gleich gläubig werden...nee.

Ich will mir beide Wege offen halten.

1 Kommentar 21.8.08 23:06, kommentieren

Die schönheit einer Straßenlaterne

Montag, am frühem Abend.

Die Dämmerung setzt langsam ein und ich fuhr seit geraumer Zeit mit Licht. Auch wenn mir noch viele ohne entgegen kamen. Im Radio lief .. nichts, ich hör nicht gern Radio, wie gut das ich im Auto auch CD hören kann.

Ich fuhr gerade am Ortsschild vorbei und bremste ab, als Le Moulin von Yann Tiersen lief.

Eine leise Melodied einer Mundharmonika, deren Melodie nach einigen Wiederholugen von einem Klavier aufgenommen wurde. Französiche Musik kann so berauschend sein., und bring meine Gedanken zum Tanzen.

Nach ein paar Metern stand die erste Laterne ... und ihre Glühbirne flackerte leicht, eher sie den Flecken Erde unter sich ganz erleuchtete. Eine Laterne nach der anderen erhelte die Straße, als ich an ihnen vorbei fuhr.

Der Himmel hatte eine leichte blau rosa färbung angenommen und lag wie ein unsichtbarer Schleier über der Nacht, die langsam aber sicher durch zu brechen wagte.

Als ich in meiner Straße an kam, war das Lied zu ende und der zauberhafte Moment vorbei.

Für einen kleinen Augenblick hatte sich die Tür in eine Traumwelt, so wie man sie als Kind oft sah, geöffnet und mein Herz wurde von Wärme umhüllt.

Als ich aus dem Auto stieg kroch die Kälte der Nacht in meinen Pulli und der Zauber war vorbei.

Und das Gefühl sogut wie sofort vergessen..aber wenn ich je wieder so einen Moment, so eine zauberhafte Tür, wiederfinde, so werde ich sie mit offenen Armen empfangen und so lange wie möglich festhalten.

Und wenn es möglich wäre, würde ich durch die Tür treten und sie hinter mir schießen.    

   

1 Kommentar 25.8.08 21:57, kommentieren

kurz, knapp,...blond

Die Süße und ich sitzen bei McDoff.

Ich knabbere an meinen Burger und die Süße schlirft ihren Milchshake. Mehr als den und ein paar Pomes könnten ja ihrer Figur schaden. *mit den augen roll*

Ich knabbere also immer noch an meinen leckerem, fetten Burger als die Süße meine Aufmerksamkeit auf sich lenkt.

Sie zupft immer wieder an einzelnen Haarsträhnen und betrachtet sich im Fenster.

Dreht und wendet sich und sagt schlussändlich an mich gewand:

"Ich bin Vorne blonder als Hinten."

Kurz bevor mein Kopf auf der Tischplatte aufknallt kann ich mich gerade noch so fangen...fahre mir mit den Fingern durch die Haare und schau sie von der Seite an.

Wenn ich nicht wüsste das sie keine echte Blondine ist,...

na wie auch immer.

Ohne blonde Einflüße, keinen Blogeintrag! 

27.8.08 18:49, kommentieren